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Weitere Projekte, Wettbewerbe und Gutachten


Wettbewerb "Waldbühne im Bürgerpark"



1. Preis

Das 1890 als Ausstellungspavillon für die Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung erbaute „Waldschlösschen“ ist in die Jahre gekommen. Die sehr beliebte Gastronomie der heute so genannten „Waldbühne“ entspricht in keiner Weise mehr den heutigen Standards.

Mit unserem Konzept „Rezepte für eine gelungene Gastronomie“ konnten wir im Wettbewerb überzeugen.

    … machen Sie die noch warme Rote Bete mit Majoran-Balsamico-Essig an …

Prägend für den Entwurf ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie man mit der vorhandenen Bausubstanz umgehen sollte. Der zunächst als Solitärbau konzipierte Pavillon erhielt schon im Zuge der Erstellung einen Anbau.

Zwar muss in der Denkmalpflege stets berücksichtigt werden, dass neben dem Gebäude selbst auch die geschichtliche Entwicklung gewürdigt und gegebenenfalls entsprechende Bauteile gewahrt werden sollten. Im vorliegenden Fall wiegt aber aus unserer Sicht die Tatsache schwerer, dass der Anbau der Qualität des Hauptbaus nicht gerecht wird und die Wirkung des Bauwerks als Solitär maßgeblich stört.

Daher empfehlen wir, das Gebäude von seinem Anbau zu befreien und so den Solitär wieder freizustellen.




    … der Thymian ergänzt den Geschmack der Forelle, der ein wenig erdig ist und an Wild erinnert …

Der Neubau sollte ein ausgewogenes Spiel zwischen Anpassung und Eigenständigkeit entstehen lassen. Darum muss der Baukörper selbstbewusst neben dem Altbau platziert werden. Wie bei einem Schmuckstück dient der Neubau dem Edelstein als Fassung.

    … oder dazu mit Vanillezucker gesüßten Mascarpone servieren.


Das Projekt konnte leider bislang noch nicht umgesetzt werden.




Oberschule der Bremischen Evangelischen Kirche



Konzept zum Neubau einer 3-zügigen Oberschule der Bremischen Evangelischen Kirche am Standort der ehemaligen Stephani-Schule neben der Kulturkirche St. Stephani.









Fahrradstation Hauptbahnhof Berlin



Entwurf zum Neubau einer Fahrradstation am Hauptbahnhof Berlin
(siehe auch Radstationen und Verkehrsinfrastruktur)




Gemeindehaus und Kindergarten der Evangelischen Kirchengemeinde Hemelingen



Wettbewerb für einen Neubau




Aus dem Erläuterungsbericht:

"Kern des Gemeindezentrums ist das sowohl zum Weg als auch in den Garten hinein verglaste Foyer. Mit seinem zweigeschossigen Luftraum liegt es im Mittelpunkt der Anlage. Kindergarten und Gemeinderäume werden von hier aus erschlossen. Beide Einrichtungen nutzen die offene Treppenanlage und die Galerie im Obergeschoss. Sitzstufen bieten sich als spontane Sitzmöglichkeit oder aber auch als Zuschauertribüne bei kleinen Aufführungen an."




"Um Kirche und Gemeindehaus zu einem Ensemble zusammenzubinden, soll das Gemeindezentrum mit einem orange-rot bunten Ziegel verblendet werden – angepasst an den vorhandenen Stein des Kirchengebäudes. Die beiden, durch die Pultdächer artikulierten Bauteile werden mit wetterbeständigen kunststoffmodifizierten Holzwerkstoffplatten (HPL-Platten) verkleidet. Mit drei unterschiedlichen Grundfarben und durch das je nach Lichteinfall und Einbausituation changierende Reflektionsverhalten nehmen die Platten das Farbspiel des orange-roten Ziegels auf und übersetzen es in eine moderne Sprache."




"Die Bebauung des Grundstückes an der Christernstraße bzw. an der Glockengasse bietet die Möglichkeit, Kirche und unmittelbar anschließendes Gemeindehaus als Gebäudeensemble zu gestalten. Zusammen mit dem gegenüberliegenden stilvollen Schulgebäude entsteht in einer ruhigen Umgebung ein stimmungsvolles Ambiente mit dörflichem Flair."




Kindergarten der Evangelischen Kirchengemeinde Walle



Wettbewerb für eine Erweiterung des Gemeindehauses der evangelischen Kirchengemeinde Walle.

Aus dem Erläuterungsbericht:

"Das Ensemble aus Gebäuden und parkähnlichem Garten dürfte eine der beschaulichsten kirchlichen Anlagen in Bremen sein. Allerdings vermisst man in der heutigen Situation einen räumlich-wirksamen Zusammenhang zwischen der Kirche und dem Gemeindehaus. Gemeindehaus und Kindergarten sollen künftig von der Straße „Lange Reihe“ aus erschlossen werden. Durch die neue stimmungsvolle Zugangssituation entlang der Kirche werden Kirche und Gemeinde künftig einen engeren Bezug erhalten. Die neuen Gebäudeteile bilden um den Eingangsbereich einen Hof. Sie nutzen die Tiefe des Grundstücks und können so an ihren Stirnseiten schlank gestaltet werden. Jedwede Massivität, die das geplante Bauvolumen ausstrahlen könnte, sollte aus Respekt vor dem „Kirchlein“ vermieden werden. Die Fassaden werden feingliedrig aufgelöst, ein schmaler Austrittsbalkon bricht die Höhe des Gebäudes und verleiht der Hofsituation einen angenehmen Maßstab."




Pavillon am Martinianleger



Wir planen wasserdicht:

Der Pavillon für Touristen-Information und Fahrkartenverkauf an der Schiffsanlegestelle Martinianleger beim Jahrhunderthochwasser am 1.November 2006.
 
 
 
 
Architekturbüro Ulrich Ruwe
Dipl.-Ing. Architekt BDA

Keplerstraße 30
28203 Bremen
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