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Aktuelle Planungen und die neuesten Projekte


Wettbewerb Ravensberger Gymnasium Herford:
Schulerweiterung mit Mehrzweckhalle



Im Rahmen der Erweiterung des Schulgebäudes soll in unmittelbarer Nachbarschaft des Stadttheaters Herford eine Mehrzweckhalle entstehen. Unser Vorschlag sah vor, die neue Halle auf dem Grundstück so zu platzieren, dass sie zusammen mit der alten, unter Denkmalschutz stehenden Sporthalle aus der Jahrhundertwende einen kleinen Platz bildet, der sich in den Straßenraum öffnet. Durch die Zusammenlegung der Gebäude stehen die neuen Räumlichkeiten der Sporthalle (Foyer, Garderobe und Sanitäranlagen) synergetisch für eine künftige Nutzung des Altbaus als kleines Veranstaltungszentrum zur Verfügung.

Die kristallin gebrochene Glasfront - die Oberkante der Fassade nimmt bogenförmig den Straßenverlauf auf, während die Unterkante gerade verläuft - führt dazu, dass die Reflektionen der vorbeigehenden und -fahrenden Menschen und Fahrzeuge dynamisch über die Fassade wandern.


Standort:
Herford, Hansastraße

Bauherr:
Stadt Herford

Visualisierung:
Grafikdesign Harry Hinrichs, Bremen




Freiwillige Feuerwehr und Polizeistation Farge



Im Zuge der Umsetzung des Konzeptes zur Neustrukturierung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadtgemeinde Bremen beabsichtigt der Senator für Inneres den Ausbau des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Farge. Mit der Architektur des Neubaus soll die ländliche Situation aufgegriffen werden. Ziel des Entwurfes ist es, mit dem alten Rathaus ein Zusammenspiel entstehen zu lassen, wie man es von Bauernhöfen zwischen Wohngebäude und danebenstehender Scheune beziehungsweise Stallungen kennt.


Standort:
Bremen Farge, Farger Straße

Bauherr:
Immobilien Bremen AöR




Rathaus Delmenhorst:
Instandsetzung Ratssaal, Treppenhaus mit Foyers und Flure

„Mit Hilfe dekorativer Elemente, die teilweise mittelalterliche Formgebungen zitierten… und zahlreicher subtiler Ordnungsbrüche sollte der Eindruck erzielt werden, dass die Stadt und ihr Zentrum über Jahrhunderte natürlich gewachsen seien… Nichts sollte den Eindruck erzeugen, dass die Stadtmitte Folge eines Kalküls ist, dass hier ein Architekt kalte Räume ausgezirkelt hat. Im Gegenteil: Stoffregen wollte warme, vertraute, bodenständige Räume schaffen.“ (Dr. Nils Aschenbeck, März 2004, Delmenhorster Kreisblatt).



Ein wenig bekanntes Kleinod: auf der Basis seines Siegerentwurfes in einem 1908 ausgeschriebenen Wettbewerb erbaute Heinz Stoffregen in den Jahren 1912 bis 1914 das Delmenhorster Rathaus. Dabei setzte Stoffregen den Jugendstil, wie oben beschrieben, auf eine sehr eigene Art und Weise um. Bis heute sind sowohl der Außenbau wie auch die Gestaltung der Innenräume weitgehend unverändert erhalten geblieben. Einen wesentlichen Eingriff in die Gesamtkomposition stellte jedoch der 1955 vorgenommene Abriss einer Arkade dar, die Rathaus und Markthalle miteinander verbunden hatte.

Nachdem 2004 der Außenbau mit Fassaden und Dach saniert wurde, werden nun die repräsentativen Räume, der Ratssaal, die öffentlich zugänglichen Foyers und Flure restauriert.


Standort:
Rathausplatz, Delmenhorst

Bauherr:
Stadt Delmenhorst

Fotos:
Stadt Delmenhorst
 
 
 
 
Architekturbüro Ulrich Ruwe
Dipl.-Ing. Architekt BDA

Keplerstraße 30
28203 Bremen
Telefon 0421 - 707303
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