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KIRCHEN UND KIRCHLICHE INSTITUTIONEN

"Kapitel 8"
Informationszentrum der Bremischen Evangelischen Kirche





Das Informationszentrum der Bremischen Evangelischen Kirche versteht sich als Schaufenster der Gemeinden und der BEK in der Innenstadt Bremens. Die Haupttätigkeitsfelder sind die Seelsorge und Beratung zu Kircheneintritt und Stadtkirchenarbeit. Im Kapitel 8 finden aber auch regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen im Schnittbereich von Kirche und Religion, Kunst und Kultur, Gesellschaft und Soziales statt.




Um den Aufgaben und Zielsetzungen gerecht zu werden, wurde der Hauptraum auf die ursprüngliche Achsialität des Kapitelhauses zurückgeführt und eignet sich so wieder als Vortrags- und Ausstellungsraum. Mittels einer vermeintlich frei im Raum stehenden Wandscheibe, die lediglich über rahmenlose Verglasungen an Wände und Decke angeschlossen ist, wurde ein Besprechungzimmer für vertrauliche Gespräche eingefügt, ohne die Raumwirkung des offenen Raumes zu stören.







Standort:
Bremen Stadtmitte, Domsheide 8

Bauherr:
Bremische Evangelische Kirche

Fotos:
Pastor Hans-Jürgen Jung




Borgfelder Kirche

Die Kirche in Borgfeld wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Die prägenden Bausteine des heutigen Kirchengebäudes entstanden im 18 Jahrhundert. Die letzte Baumaßnahme fand im Jahr 1965 statt und betraf im Wesentlichen den Anbau eines fensterlosen Chores sowie den Umbau der ehemaligen Rundbogenfenster des Langhauses zu Fenster mit geradem Abschluss. Die Kirche erhielt die Kanzel aus der im Krieg zerstörten St. Pauli Kirche sowie neue Kirchenbänke.

Über die Jahre empfand man den Gesamteindruck des Kirchenraumes als stimmungslos und drückend. Insbesondere die Situation von Altar und Apsis wirkte sehr unbefriedigend. Der gemauerte Altar stand zu tief in der schmalen, dunkel wirkenden Apsis, so dass der Liturg auch durch die Fenster des Langhauses nicht ausreichend Licht erhielt.




Über drei neue Fenster erstrahlt die Apsis nunmehr in einem ausgewogenen Licht ohne Blendwirkung.




Im Rahmen einer Befunduntersuchung wurden auf den Hölzern der Emporenbrüstung vorwiegend Grüntöne freigelegt, es konnte jedoch kein eindeutiger Beleg zur Farbigkeit der einzelnen Bauteile abgeleitet werden. In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde ein Farbkonzept in drei dezent abgestuften Grüntönen entwickelt. Die Deckenbalken sowie die Unterseite der Orgelempore wurden in einem Grau-beigeton abgesetzt.




Der Natursteinboden aus Obernkirchner Sandstein beeinflusst sehr stark den neuen Gesamteindruck des Raumes.




Die drei Prinzipalien, Altartisch, Kanzel und Taufbecken bilden ein stimmiges Ensemble, obwohl die Stücke aus unterschiedlichsten Epochen stammen.




Weitere kleine Detailkorrekturen, wie zum Beispiel die Neugestaltung der Ausstattung unter der Orgelempore tragen zur Klärung des Raumes bei.




Die großen Fenster des Langhauses erhielten auf der Innenseite eine Isolierverglasung in schmalen Stahlrahmen.


Standort:
Bremen Borgfeld, Borgfelder Landstraße 15

Bauherr:
Kirchengemeinde Bremen Borgfeld

Projektsteuerung:
Bremische Evangelische Kirche

Fotos:
Jörg Sarbach




Gemeindezentrum St. Matthäus



Kirche und Gemeindehaus der St. Matthäus Gemeinde in Huchting entstanden im Jahr 1956 nach Entwürfen des Architekten Carsten Schröck. Er entwarf damals das Gemeindehaus als Stadt, mit Straßen, Plätzen und Häusern. Kern der Anlage war ein großer Innenhof.




Das Haus sollte für die Kinder- und Jugendarbeit erweitert werden. Wir griffen das Thema des Innenhofes auf und entwickelten auch den Neubau um einen kleinen Innenhof. Es entstand ein Anlage, die dem Duktus des Bestandes folgend vielfältigste Räume wie Häuser an Straßen anordnet und dem Gemeindewesen städtische Strukturen zuweist.







Standort:
Bremen Huchting, Hermannsburg 32

Bauherr:
Bremische Evangelische Kirche, St.Matthäus Gemeinde

Fotos:
Bremische Evangelische Kirche
Ulrich Ruwe




Gemeindehaus St. Michaelis - St. Stephani

Nach dem Zusammenschluss der beiden ehemals selbstständigen Gemeinden plante die neu entstandene Kirchengemeinde St. Michaelis - St. Stephani das Gemeindehaus an der Michaeliskirche zu einem Familienzentrum zu entwickeln. Sie möchte den zwischen Autobahnzubringer, Bahnlinie und Verwaltungskomplexen wohnenden Menschen einen lebendigen Ort der Begegnung anbieten.




Eine Oase in einem benachteiligten Quartier.

In einem ersten Bauabschnitt entstand auf der Seite der ehemaligen Sakristei ein Neubau, der den kleinen vorhandenen Kindergarten um Gruppen- und Differenzierungsräume sowie einer Küche erweitert.













Am Standort der im Krieg zerstörten neugotischen Kirche entstanden im Jahr 1964 Kirche und Gemeindehaus nach einem Wettbewerbsentwurf des Architekturbüros Blanckenhorn und Müller aus Bremen. Die Anlage besteht aus Kirche, Haupthaus und Vorderhaus. Zwischen den Gebäudeteilen lag ein Hof, der mit einem Gebäuderiegel - der Pastorenwohnung - überbaut war. Das unter formalen Aspekten zunächst interessant wirkende Konzept barg durch die räumliche Trennung von Gemeindesälen und Kindergarten auf der einen und Verwaltung und Gruppenräumen auf der anderen Seite funktional ein sehr großes Handicap.

Nach dem Abbruch der Pastorenwohnung entstand zwischen den beiden Gebäudeteilen des Haupt- und des Vorderhauses ein Verbindungsbau, der als zentrales Foyer alle nun mehr angrenzenden Räume erschließt.




Der weitgehend verglaste Raum dient als offenes Café, in dem auch ein Mittagstisch angeboten wird. Durch eine unmittelbare Verbindung zu den Räumen des Kindergartens sind auch die Eltern der Kinder eingeladen, diese Angebote wahrzunehmen. Die vor dem Gebäude liegende Freifläche wurde von Dauerparkplätzen befreit und neugestaltet. Über den Außenraum können die Gemeindeaktivitäten künftig in die Öffentlichkeit ausstrahlen.












Mit dem Umbau haben Luther und Zwingli nun auch wieder zusammengefunden.


Standort:
Bremen, Doventorsdeich

Bauherr:
Bremische Evangelische Kirche

Fotos:
Jörg Sarbach
Ulrich Ruwe




Quartierszentrum Huckelriede

Das Quartierszentrum für den Stadteil Bremen-Huckelriede ist zentraler Bestandteil eines Gebäudekomplexes am Niedersachsendamm und dient als Begegnungsort im Stadtteil der Verbesserung der sozialen Infrastruktur. In den Räumen befinden sich das Quartiersmanagement, eine Erziehungs- und Frühberatungsstelle sowie Mehrzweckräume, die den Institutionen vor Ort, Bürgerinitiativen, dem Beirat usw. zur Verfügung stehen. Ein inklusiv betriebenes Café bietet den Anwohnern unter anderem Mittagstisch und Abendessen an.

Das gesamte Gebäude wurde von der GEWOBA erstellt und umfasst 47 Mietwohnungen. Weitere vier Wohnungen stehen zur Verfügung, um ein inklusives Angebot für Menschen mit Beeinträchtigung schaffen. Neben dem Quartierszentrum entstand eine Kindertagesbetreuungseinrichtung mit vier Gruppen.








Das Projekt "Mehrfamilienhaus mit Kita und Quartierszentrum" wurde mehrfach ausgezeichnet: Im Zuge der Verleihung des "Bremer Wohnbaupreises 2018" erhielt es auf Grund des "innovativen Sozialraumbezugs"einen Sonderpreis. Beim "Deutschen Bauherrenpreis 2018" wurde ihm eine Anerkennung zugesprochen.






Standort:
Bremen Huckelriede, Niedersachsendamm

Bauherr:
Gewoba

Planung des Gesamtgebäudes:
LRW Architekten, Hamburg

Fotos:
Maßstab, Bremen

ARCHITEKTURBÜRO ULRICH RUWE
DIPL. ING. ARCHITEKT BDA

KEPLERSTRASSE 30
28203 BREMEN
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